Stephan Balkenhol - Auferstehungen/ Meisterwerke aus der Sammlung

Stephan Balkenhol - Auferstehungen/ Meisterwerke aus der Sammlung

Stephan Balkenhol (*1957) gehört zu den bekanntesten Bildhauern in Deutschland. Seit drei Jahrzehnten verschreibt er sich konsequent der figurativen Skulptur. Ausnahmslos sind es menschliche Figuren oder Tiere, die er aus dem Holzstamm herausarbeitet und anschließend bemalt. Zu sehen sind rund 40 Skulpturen, ergänzt um etwa dieselbe Anzahl an selten gezeigten Arbeiten auf Papier.

Weitere Informationen finden Sie hier:
kunsthalle-emden.de/bereich/ausstellungen/

Imi Knoebel Guten Morgen, weisses Kätzchen- Haus Konstruktiv Zürich

Imi Knoebel Guten Morgen, weisses Kätzchen- haus konstruktiv Zürich

Imi Knoebels künstlerische Laufbahn beginnt anfangs der 1960er-Jahre in Darmstadt. Dort besuchte er von 1962 bis 1964 die Werkkunstschule, wo er bei Hanns Hoffmann-Lederer, aufbauend auf den Konzepten der Bauhaus-Vorkurse von Johannes Itten und Lázló Moholy-Nagy, konstruktive und strukturale Kompositionsübungen fertigte. In Darmstadt lernte er auch Rainer Giese (1942–1974) kennen. Beide nahmen den Vornamen Imi an und agierten fortan als «IMI & IMI», wobei Imi eine Abkürzung von «Ich mit Ihm» war, eine Grussformel, die sich die beiden jungen Künstler beim Abschied zuriefen. 1964 zogen die beiden Imis nach Düsseldorf und studierten an der Kunstakademie zunächst bei Walter Breker in der Klasse für Gebrauchsgrafik. Ein Jahr später wechselten sie in die Klasse von Joseph Beuys, der in Raum 20 unterrichtete. Sie selbst beanspruchten einen eigenen Arbeitsraum, den sie anfangs noch mit Jörg Immendorff und Blinky Palermo teilten und der zur Keimzelle von Knoebels Schaffen werden sollte: Raum 19, nach dem Knoebel 1968 eines seiner Schlüsselwerke benannte. Die Tatsache, dass mittlerweile vier verschiedene Fassungen von Raum 19 existieren, zeugt davon, wie wichtig diese frühe Arbeit für das gesamte Schaffen Knoebels blieb.

Die dritte und grösste Version dieser Installation, Raum 19 III (1968/2006), bildet denn auch den Auftakt der Ausstellung im Museum Haus Konstruktiv. Angelegt als ortsspezifisches, gebautes Bild, besteht sie aus einem reichhaltigen Konvolut aus gestapelten und gereihten Hartfaserplatten, Raumkörpern, Winkeln und Keilrahmen. Seit 2006 wird Raum 19 III zusammen mit dem Werk Batterie (2005) gezeigt – einem imposanten Kubus aus mit phosphoreszierender Farbe beschichteten Aluminiumplatten. In Kombination nähren sich die beiden Werke, laden sich gegenseitig auf.

Auch der 21-teilige Werkkomplex der sogenannten Kernstücke, die im vierten Stock präsentiert werden, bezeugt das Fortleben und die Weiterführung früher künstlerischer Überlegungen. Die Kernstücke können als eine Art künstlerisches, vom Prinzip her erweiterbares Alphabet gelesen werden, das die Grundprinzipien von Knoebels Kunstverständnis von den Anfängen bis heute veranschaulicht.

In den Ausstellungsräumen im dritten Stock werden ältere und jüngere Werke präsentiert. Hier wird deutlich, dass das kunsttheoretische und künstlerische Schaffen des russischen Suprematisten Kasimir Malewitsch (1878–1935) einen wichtigen Bezugspunkt darstellt. Mit anderen Werkserien bezieht sich Knoebel in verstärktem Masse auf die amerikanische Farbfeldmalerei und den Minimalismus der 1960er- und 1970er-Jahre; so zum Beispiel, wenn er mit der in Rot, Gelb und Blau gehaltenen Arbeit Ich Nicht IV (2006) entschieden auf Barnett Newmans Frage «Who’s Afraid of Red, Yellow and Blue?» antwortet und damit auch die Diskussion um die zentrale Rolle der Primärfarben für die Geschichte der Abstraktion im 20. Jahrhundert neu aufrollt.

Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bilden die im ersten Stock präsentierten neuen Arbeiten, unter denen sich sowohl mehrteilige als auch aus einer einzelnen freien Form bestehende Werke befinden. 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Hatje Cantz Verlag – mit Texten (d/e) von Sabine Schaschl, Max Wechsler und Beat Wismer sowie zahlreichen Werkabbildungen und Ausstellungsansichten.

Weitere Informationen finden Sie hier:
hauskonstruktiv.ch/deCH/ausstellungen/upcoming/imi-knoebel.htm

Hermann Hesse - Dichter, Maler, Kultfigur - Ernst Barlach Museum, Wedel

Hermann Hesse - Dichter, Maler, Kultfigur - Ernst Barlach Museum, Wedel

2018 jähren sich die Ereignisse der so genannten 68er Studentenbewegung zum 50. Mal. Das ist für die Ernst Barlach Gesellschaft ein Anlass, noch einmal Leben und Werk von Hermann Hesse neu zu betrachten und ihm eine große Ausstellung zu widmen, denn Hermann Hesse war eine der „Kultfiguren“ der 68er Generation.

 Die Ausstellung „Hermann Hesse - Dichter, Maler, Kultfigur“ zeigt über 200 Aquarelle, Handschriften, Typoskripte, Fotos, Filme und Illustrationen zu Leben und Werk von Hermann Hesse.

Die Ausstellung zeigt ausführlich die literarische und bildkünstlerische Entwicklung Hesses, dokumentiert aber auch die große Hesse-Euphorie innerhalb der individualistischen und nonkonformistischen Gegenkultur der 60er und 70er Jahre, als seine Bücher einer Welle der Begeisterung auslösten, aus der heraus zahlreiche Künstler zu Verfilmungen, Illustrationen und Vertonungen von Hesse Werken angeregt wurden.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.ernst-barlach.de/hermann-hesse.html

Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife - Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Louisiana Museum of Modern Art, Dänemark, 2017/2018

Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife - Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Louisiana Museum of Modern Art, Dänemark, 2017/2018

Though perhaps not widely known yet, the German painter Gabriele Münter should be acknowledged for her striking contribution to the art of the twentieth century. Taking a present-day look at Münter, this exhibition is the first in several decades to unfold the many aspects of her long and multi-facetted artistic career.

In her own right, German painter Gabriele Münter (1877-1962) has not been widely acknowledged in the history of art until now. Her work has usually been seen and interpreted in the context of German Expressionism and with a focus on her relationship and collaboration with Wassily Kandinsky (1866-1944) in the time of the artist group “Der Blue Reiter” (1911-1914).

With this exhibition – the first comprehensive, retrospective presentation of the painter for several decades – Louisiana therefore wishes to broaden the narrow perspective in which Münter’s work has hitherto been seen. And by unfolding and opening up new aspects of her many-faceted work, the museum seeks to highlight its stylistic complexity and artistic independence.

Much of what Münter created is still unknown,
but 100 years after Münter exhibited for the first time in Denmark, this will finally be remedied. The exhibition takes a present-day look at Münter’s work, which is presented in thematic sections – from the classic genres such as the portrait and landscape through interiors and abstractions to her interest in foreign cultures, folk art and children’s drawings.

Some 130 works are included in the exhibition covering the whole of the artist’s active period. Many of them have not been presented before; others were last on show many decades ago. Most of the works exhibited come from the Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung in Munich, supplemented with rare loans from museums in Europe and the USA.

The exhibition has been organized in collaboration with Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau and the Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung in Munich.

Please find further information here:
en.louisiana.dk/exhibition/gabriele-m%C3%BCnter

Christian Awe / Sam Francis / Shingo Francis: Layers of Nature - Beyond the Line - Sezon Museum of Modern Art Sezon, Japan

Christian Awe / Sam Francis / Shingo Francis: Layers of Nature - Beyond the Line - Sezon Museum of Modern Art Sezon, Japan

Sezon Museum of Modern Art is pleased to announce the exhibition “Layers of nature   —— Beyond the Line” beginning on April, 2018.
This exhibition will be showing: Shingo Francis, an internationally active artist who sets base in Japan and America. Christian Awe, an artist from Berlin, marking his first exposure in a Japanese museum. Sam Francis, one of the most influential abstract artists in America during the 20th century. It will be a group exhibition of these three artists.

Shingo Francis captures the natural colors and light into his artworks by coming and going between America and Japan, like if it piles up with our layers of memories sleeping within us, the depth becomes deeper each time it is seen. Moreover, the line that is drawn straight like a horizon makes the boundary of the inner and the outer of the painting vague by the intercourse of the unique colors. What is more, he is going to show new work for this exhibition.

Christian Awe brings the fundamental figure which is discovered using various techniques, as the artist states that, “Even when painting something figurative, it starts turning into abstract.”    Regarding his new work, he creates multi-tiered space in the painting with the droplets which blurs the boundaries between reality and imagination and is complemented by expressive “splashes of color,” covering the layers below them in rivulets or with apparently spontaneous gestures.

And Sam Francis, father of Shingo Francis and the master of abstract art, the colors painted using the artist’s entire body lives inside the works. Giving color to something invisible, the contrast of colors spreads out infinitely, like if it is giving birth to a new ecosystem in a white land.
If we were to call color, light, space, time, various life-forms, including those invisible things surrounding us “Nature”, their works like that nature enfolds our body. At that time, going beyond the lines drawing the outline of the individual, abstract and figurative, and the boundaries of the viewer and object, we will be feeling that our own selves too are part of the layers configuring the nature.

Please find further information here:

www.smma.or.jp/en/exhibition

Max Liebermann - Impressions of Summer

Max Liebermann - Impressions of Summer, Gemeentemuseum Den Haag, Netherlands

ax Liebermann (1847-1935) enjoyed a special bond with the Netherlands. From the end of the 19th century the German artist would visit Holland every summer. The country inspired his paintings for many years and he established a number of close friendships with artists from the Hague School. Despite these ties, Liebermann’s work is rarely exhibited in the Netherlands, so it is high time for a change!

The Gemeentemuseum is organising a major exhibition on this famous German artist: Max Liebermann – Impressions of summer. Top items from Liebermann’s oeuvre will highlight how he developed from Realist tot Impressionist. The exhibition will also consider his important role in the European art world, and his extraordinary private life.
Between 1870 and 1914 Liebermann spent a number of summers in the Netherlands with his friend Jozef Israels. Together they painted the fashionable lifestyle emerging in that period: outdoor cafés teeming with patrons enjoying the sun, riders and bathers on the beach. By that time Liebermann was a celebrated artist both in his native Germany and abroad, famous for his paintings with ‘sunspots’. In 1920 he was even appointed director of the academy in Berlin, a position he would have to relinquish towards the end of his life, when Hitler came to power. Yet he continued to be a favourite with the public in Germany, even after his death.

Despite the political and social tensions, Liebermann remained a sunny Impressionist in his work, as you will see in this exhibition. Max Liebermann – Impressions of Summer is organised with partner the Liebermann-Villa am Wannsee museum, featuring highlights like Free Hour at the Amsterdam Orphanage (1881-1882) and The Parrot Man (1902), painted at Amsterdam’s Artis zoo. Special detail: Liebermann’s Free Hour at the Amsterdam Orphanage will for the first time be leaving Frankfurt since it gained a permanent home there at the city’s Städel Museum.

Please find further information here:

www.gemeentemuseum.nl/en/exhibitions/max-liebermann

Gotthard Graubner- Mit den Bildern atmen

Gotthard Graubner- Mit den Bildern atmen, Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck widmet Gotthard Graubner (1930–2013), einem der wichtigsten abstrakten Maler der Gegenwartskunst, eine große Ausstellung.
Gotthard Graubner war dem Künstlerbahnhof Rolandseck seit den 1970er Jahren eng verbunden. Wie zahlreiche Kunstschaffende schätzte, belebte und prägte er diesen so besonderen Ort. Zehn außergewöhnliche Schwarz-Weiß Fotografien von tanzenden Mönchen des Klosters Wangdue Phodrang, die 1976 während seines Bhutan-Aufenthaltes entstanden sind und sich in der Museumssammlung befinden, bilden den Ausgangspunkt der Schau.
Graubners Interesse am Buddhismus folgend, schwingt dieses Themenfeld in der Ausstellung atmosphärisch mit. Dabei spielen formale Momente wie Transparenz, Leichtigkeit und Durchdringung sowie die Farboberfläche als lebendiger Organismus eine Rolle. Dies wird nicht nur bei den beeindruckenden Farbraumkörpern, sondern auch im druckgrafischen Werk des Künstlers deutlich. Biografische Notizen, wie beispielsweise seine Körperabdrücke im Mappenwerk Simulacrum von 1978, verlebendigen die Autorenschaft Graubners auf eindrückliche Weise.

Weitere Informationen finden Sie hier:
arpmuseum.org/ausstellungen/wechselausstellungen/aktuell/gotthard-graubner.html

 Tierisch beste Freunde Über Haustiere und ihre Menschen - Deutsches Hygiene Museum, Dresden

Tierisch beste Freunde Über Haustiere und ihre Menschen - Deutsches Hygiene Museum, Dresden

Den einen bedeuten Haustiere ihr Ein und Alles: Vollwertiges Familienmitglied und stummer Vertrauter, ein natürliches, irgendwie wildes Wesen mitten im Wohn- oder Kinderzimmer und ganz nebenbei ein willkommener Anlass, mit wildfremden Menschen ins Gespräch zu kommen. Andere wiederum sehen die Sache kritisch: Haustiere würden lediglich dazu benutzt, emotionale oder soziale Probleme auszugleichen oder es wird gleich ganz das Recht des Menschen bestritten, Tiere für seine Zwecke zu züchten und einzusperren. Und dann gibt es noch die, denen Haustiere mehr oder minder gleichgültig sind. Eines aber scheint vollkommen klar: Um ein Nischenthema handelt es sich hier nicht, denn in einem Drittel der deutschen Haushalte leben derzeit rund 30 Millionen Hunde, Katzen, Hamster oder andere Tierarten. Nachdem Nutz- und Arbeitstiere weitgehend aus unseren Groß- und Kleinstädten verschwunden sind, kommen die meisten Menschen heute fast nur noch mit Heimtieren in Berührung. Diese von ihren Halterinnen und Haltern heiß geliebten, aber auch dominierten Lebewesen bestimmen den Alltag auf eine oft wenig beachtete und doch nachhaltige Weise mit. Haustiere und ihre Menschen – die Aktualität und Geschichte dieser ganz speziellen Beziehung wird in der Ausstellung Tierisch beste Freunde einmal etwas genauer in den Blick genommen. Im Hintergrund steht die Überzeugung, dass der Umgang des Menschen mit seinen Heimtieren überraschende Auskünfte nicht nur über ihn selbst geben kann, sondern auch über sein Verhältnis zu anderen Menschen und zur Natur insgesamt.

Auf einem abwechslungsreichen Parcours werden nicht nur zahlreiche faszinierende und seltene Tierpräparate präsentiert, sondern auch historische Dokumente, Objekte und Medien der Alltagsgeschichte und Populärkultur sowie ausgewählte Arbeiten zeitgenössischer Kunst. Ganz gleich, ob sie mit Tieren zusammenleben oder nicht: Die Besucherinnen und Besucher werden in dieser Ausstellung berührt, unterhalten und angeregt – vor allem zum Nachdenken über ihr eigenes Verhältnis zum Heim-Tier.

Wir freuen uns, diese Ausstellung mit Leihgaben von Werken von Cornelius Völker zu unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.dhmd.de/ausstellungen/tierisch-beste-freunde/